WETTBEWERB PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE SALZBURG

P A R K I M V O L U M E N
V O L U M E N I M P A R K

Städtebauliches Konzept

PH: Die städtebauliche Gesamtfigur des Ensembles der Akademiestraßenschulen wird in der bestehenden Form erhalten und mit eingeschossigen Volumina erweitert.

PVS: Die Praxisvolksschule wird auf dem langgestreckten Grundstück an der Viktor-Keldorfer-Straße als orthogonaler, in sich leicht versetzten Baukörper vorgeschlagen.

Freiraumkonzept

Beide Bauplätze reagieren unterschiedlich auf den sie trennenden Grünzug
– Der Hof der Pädagogischen Hochschule ist von kaskadierenden Terrassen durchzogen („PARK im VOLUMEN“), die Praxisvolksschule steht als Solitär im Park („VOLUMEN im PARK“)

PH: Im Zentrum der Pädagogischen Hochschule liegt der Dachgarten mit Freiflächen unterschiedlicher Ausprägung – Terrassen, intensiv begrünte und bepflanzte Bereiche, Rückzugs- und Kommunikationsbereiche. Die Anbindung des Dachgartens zu Grünzug und Unipark erfolgt über eine Freitreppe im Süden.

PVS: Der 820 m2 grosse Schulgarten liegt im Südosten des Bauplatzes und ist als Fortführung des Parks konzipiert.

Architektonische Qualität

PH: Transparenz, Offenheit und Durchlässigkeit bestimmen das Erscheinungsbild der erdgeschossigen Erweiterungen. Im Gegenzug dazu bleiben die Fassaden der Bestandsobjekte, die mit einer vorgehängten keramischen Fassade projektiert sind weitgehend unverändert. Die
Belichtung der zentralen Erdgeschoßzone erfolgt durch Lichthöfe. Durch die Höhenstaffelung der Terrassen fällt zusätzlich Tageslicht in die Räume des Erdgeschoßes. Im ganzen Gebäudekomplex verteilte Verweilzonen bieten hohe Aufenthaltsqualität.

PVS: Die Volksschule wird sowohl von der Viktor-Keldorfer-Straße (Vorfahrt) als auch vom Unipark erschlossen. Der Erschließungskern und die Sanitärgruppen komplettieren das Gelenk in der Mitte des langgestreckten Baukörpers. Eine vorgehängte, keramische Fassade gleicht jener der Pädagogischen Hochschule und schafft visuellen Bezug zwischen den Bauplätzen. 

Funktionalität

Funktional klar getrennt liegen die Pädagogische Hochschule am Bauplatz Akademiestraße und die Praxivolksschule in der Viktor-Keldorfer-Straße.

PH: Das Erdgeschoß ist offene Erschließungs- und Kommunikationszone
und verteilt die Personenströme auf die einzelnen Erschließungskerne. In der Nähe des Eingangs be
finden sich Aufenthaltsbereiche und die Gastronomie. Die Hörsäle im Zentrum des Gebäudekomplexes sind in unterschiedlichsten Konfigurationen zusammenschaltbar - großer mit großem, kleiner mit kleinem, aber auch großer mit kleinem Hörsaal. Die weiteren Funktionen sind in Gruppen angeordnet – Unterricht im Objekt 15, die Verwaltung im Objekt 13. Die Räume im UG sind über Lichthöfe belichtet.

PVS: An den Eingang von der Viktor-Keldorfer-Straße angeschlossen befindet sich die Zentralgarderobe mit Schmutz- und Saubergang. Die Klassen liegen sowohl im Erd- als auch im Obergeschoß gruppiert im südlichen Bereich. Mobile Trennwände ermöglichen das zusammenschalten der Klassen

und garantieren die flexible und variable Umsetzbarkeit verschiedenster pädagogischer Konzepte. Die Nachmittagsbetreuung im Südosten des Gebäudes hat direkten Zugang zum Schulgarten.

Wirtschaftlichkeit

Es wird möglichst viel vom Bestand erhalten und mit geringfügigen baulichen Maßnahmen aufgewertet. Dies garantiert eine wirtschaftliche Errichtung und die Einhaltung des Kostenrahmens.

Ökologische Aspekte

Eine hochwärmegedämmte, vorgehängte, hinterlüftete keramische Fassade, Aluminiumfenstersystem mit 3-Scheiben Isolierverglasung und außen liegende Raffstores sorgen für optimales Raumklima und Wirtschaftlichkeit von Errichtung über Betrieb.